Wasser.Rauris
Höchste Qualität
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kühl & rein
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kristallklar & kostbar
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direkt von den Rauriser Gebirgsquellen
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Wasser.Rauris, in Zahlen..

Wasserbedarf/Jahr o. Brunnen (m³)120,000
durchn. Wasserbedarf/Tag Brunnenanlagen (m³)250
Leitungsnetz (km)40
Quellen7
Mess- und Schieberschächte15
Max. Tagesverbrauch (l/sec)25
Anzahl Versorgungsquellen8
Hochbehälter2
Laufbrunnen3
Bauwerke46
Mitglieder427
Löschwasserentnahme3
Trinkwasserbrunnen1
Hydranten39
Druckerhöhungsanlage1
min. Versorgungsdruck (bar)3,5
max. Versorgungsdruck (bar)5,5
Absperreinrichtungen123
Anschlusspunkte (Zähler)565

Wasserbedarf/Jahr o. Brunnen (m³)

durchn. Wasserbedarf/TagBrunnenanlagen (m³)

Leitungsnetz (km)

Quellen

Mess- und Schieberschächte

Max. Tagesverbrauch (l/sec)

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Anzahl Versorgungsquellen

Hochbehälter

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Bauwerke

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Die Wassergenossenschaft Rauris Markt

Kurzchronik

Die Wassergenossenschaft Rauris wurde am 1. Jänner 1874 gegründet

Die Gründungsurkunde wurde von der „k.k. österreichischen Gemeinde, dem Pfarramt und der k.k. Bergverwaltung“ unterzeichnet. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte bereits die Versorgung des Ortskernes durch 20 öffentliche Brunnen, welche über eine Leitung aus Holzrohren von der Kaltenbrunnquelle versorgt wurden. Eine ausführliche Brunnenordnung regelte von Beginn an die Abnahme. Eine jährliche Abrechnung mit handschriftlicher Kassaführung ist akribisch genau in den Archiven der Genossenschaft dokumentiert.

In den frühen Fünfzigerjahren wurden dann der Markt Rauris durch den Bau einer neuen Ortswasserleitung versorgt.

Ebenso wurde der von den beiden Rainbergquellen versorgte Ortsteil in die Genossenschaft eingegliedert. Der steigende Verbrauch erforderte weiters die Erschliessung der Jagerbanklquellen und in den Sechzigerjahren dann das Projekt der Einleitung der 1.950 m hoch gelegenen Kramquelle über eine 7 km lange Quellzubringerleitung aus dem Gaisbachtal. Die Entwicklung des Fremdenverkehres machte es Anfangs der Siebzigerjahre erforderlich, die niedrigen Quellschüttungen im Winter durch den Bau eines Tiefbrunnens im Maislaufeld, auszugleichen. Dieser Brunnen war nur wenige Wochen jeweils zum Winterende zum Einsatz gekommen und wurde im Jahre 2005 aufgelassen.

Die Fuchslochquelle ergänzt seit 2004 die Wasserversorgung von Rauris

Die Erschließung der Fuchslochquelle in Bucheben und die Ableitung über eine 8 km lange Leitung nach Rauris ergänzt nun seit 2004 die Wasserversorgung des Marktes Rauris nachhaltig und ermöglicht noch einige Generationen lang eine Entwicklung ohne Wassersorgen.

Die steigenden Hygienevorschriften und die damit verbundenen Kontroll- und Dokumentationserfordernisse wurden, unterstützt durch örtliche Fachleute, immer genauestens eingehalten. Ein im Jahre 2012 durchgeführtes Benchmarking österreichischer Wasserversorger bescheinigte der Rauriser Genossenschaft einmal mehr einen ausgezeichneten Qualitätsstandard.

Dennoch war es erforderlich die Überwachung und Qualitätssicherung, einerseits durch den Einbau von echtzeitüberwachten Messeinrichtungen und andererseits durch die Einführung Datenbank – unterstützter Wartungs- und Dokumentationsprogramme, weiter auszubauen und an den neuesten Stand aktueller Technik anzupassen. Die von Rauriser Funktionären nach wie vor ehrenamtlich ausgeführte Wassergenossenschaft, wird von diesen Ausstattungen seit 2018 massgeblich unterstützt und erhöht dadurch die Betriebssicherheit und Überwachung unserer Anlagen auch im Sinne der Sicherheit für die Verantwortlichen.


Grub und Hundsdorf wurde 2016 - 2021 mit einem neuen Versorgungsnetz erschlossen

Für die Genossenschaft war es auch aus dieser Versorgungssicherheit heraus kein Problem, die Ortsteile Grub und Hundsdorf 2016 – 2021 mit einem Versorgungsnetz neu zu erschliessen und die in diesen Bereichen geplanten Bauprojekte erst zu ermöglichen. Die Bereitschaft eines Großteils der Liegenschaftseigentümer im Bereich der Leitungstrasse zeitnah an die Ortsleitung anzuschliessen, machte die Finanzierung dieser Erweiterungen erst durchführbar.

Über die vielen Jahrzehnte haben immer wieder Funktionäre im Sinne der Genossenschaft umsichtig und verantwortungsbewusst die Versorgung mit unserem wichtigstem Lebensmittel sichergestellt. Eindrucksvoll ist aus den Protokollen Zeitgeschichte und Zeitgeist herauszulesen.

Gaisbach Quellen werden 2021 - 2022 mit neuer Ableitung und in Verbindung mit Kraftwerksanlagen errichtet

Die Quellzuleitungen aus dem Gaisbachtal erbaut in den 60iger Jahren und insbesondere deren Schachtbauwerke erforderten einen immer höheren Erhaltungsaufwand. Nach vielen Vorgesprächen und Planungsüberlegungen hat die Genossenschaft 2021 mit Planzngsarbeiten begonnen, und im Mai 2022 den Beschluss gefasst, diese Anlagenteile neu zu errichten und die Leitungsenergie, die durch den Höhenunterschied von fast 1.000m gegeben ist, mittels Turbinen in Strom zu verwandeln. Weil an den bestehenden Quellen und Wasserläufen keinerlei Nutzungsänderungen notwendig waren, konnte für das Projekt in kürzester Zeit die wasserrechtliche Bewilligung erreicht und mit den Vorarbeiten im Spätsommer 2022 begonnen werden. Geplant ist eine Fertigstellung im Frühjahr 2023. Mit drei Turbinen werden Generatoren angetrieben, die übers Jahr eine Strommenge für ca. 200 Haushalte erzeugen; die Wasserversorgung als weiterhin bestehender Hauptzweck wird dabei in keiner Weise eingeschränkt.
Mit diesen Anlagen können wir auch einen kleinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten; in der derzeitigen energiepolitischen Situation ist das sicher nicht verkehrt.
Für Interessierte:

  • Stufe 1   Kram – u. Jagerbankl, Länge: 3km DN: 150, Leistung: 48kW                
  • Stufe 2   U. Jagerbankl – Kaltenbrunn, Länge: 800m DN:200 Leistung 40 kW
  • Stufe 3   Kaltenbrunn–Hochbehälter Länge: 1,4 km DN:250 Leistung ca. 83 kW

Schade, dass es keine Sünde ist, Wasser zu trinken. Wie gut es schmecken würde!

Georg Christoph Lichtenberg